Afrika ist kein Land

Buchcover: Afrika ist kein Land

von Dipo Faloyin

In dem Sachbuch „Afrika ist kein Land“ von Dipo Faloyin geht es um Klischees und Vorurteile über Afrika. Der Autor zeigt, dass viele Menschen im Westen ein falsches Bild von Afrika haben. Er erklärt, wie diese Vorstellungen entstanden sind und welche Rolle der Kolonialismus und die Medien dabei spielen. Außerdem schreibt er über Menschen, die sich für Demokratie und eine bessere Zukunft einsetzen. Das Ziel des Buches ist, dass die Leserinnen und Leser Afrika besser verstehen und nicht in Klischees denken.

Afrika ist ein großer und sehr vielfältiger Kontinent. Es ist nicht nur Savanne oder Safari. Über 1,4 Milliarden Menschen leben dort in 54 Ländern. In Afrika werden mehr als 2.000 Sprachen gesprochen. Der Kontinent besteht nicht nur aus Armut, Hunger und Krieg. Es gibt auch große Städte, moderne Lebensweisen, Musik, Mode und Politik. Viele falsche Bilder über Afrika entstehen durch alte Vorurteile. Diese kommen oft aus der Kolonialzeit, aus Filmen oder aus einfachen Berichten in den Medien.

Das Buch ist leicht zu lesen. Es ist oft lustig, aber auch ernst. Dipo Faloyin benutzt viele Beispiele und echte Geschichten. Dadurch kann man das Thema gut verstehen. Besonders gut zeigt das Buch, wie unterschiedlich Afrika ist. Man lernt viel über Kultur, Politik und das Leben der Menschen dort. Viele Vorurteile werden erklärt und widerlegt. Manche Texte sind etwas lang oder sehr kritisch, aber das passt gut zum Thema.

Ich finde das Buch sehr gut und empfehle es weiter. Es hilft dabei, Afrika besser zu verstehen und anders darüber nachzudenken.

„Dark Cindrella“ von „Anya Omah“

Buchcover: Dark Cinderella

In dem Liebesroman Dark Cindrella geht es um Sofia, deren beste Freundin Alwa verschwunden ist. Man weißt nicht, was mit ihr passiert ist. Das führt Sophia ins Schloss der Königsfamilie in Skonien, weil Alva dort vor dem Verschwinden gearbeitet hat. Da Sophia nicht einfach warten will, versucht sie, herauszufinden, was mit Alva passiert ist. Deswegen bewirbt sie sich um einen Job im Schloss. Sie will Undercover nach Hinweisen suchen. Zuerst wird die Bewerbung abgelehnt, aber dann bekommt sie doch eine Stelle als Assistentin in der königlichen Bibliothek. Sophia trifft dann Kronprinz Maximilian. Sie empfindet ihn anders, als sie erwartet hat. Er ist freundlich und vielschichtig. Gleichzeitig spürt sie, dass sie Gefühle für ihn entwickelt, obwohl sie sich nur auf ihre Suche konzentrieren wollte. Während Sofia im Schloss nach Hinweise über das Verschwinden von Alva findet, merkt sie, dass es Geheimnisse gibt. Auch über Maximilian. Sofia muss sich entscheiden, ob die Wahrheit über Alva oder ihre wachsendenden Gefühle für Maximilian wichtiger sind. Der Roman findet ein Ende mit vielen offenen Fragen. Es gibt einen Cliffhanger, der neugierig auf den zweiten Band macht.

Was mir an dem Buch gefällt ist, dass Sofia mutig und entschlossen ist. Sie verliert ihr Ziel nicht aus den Augen. Ich finde sie glaubwürdig und sympathisch beschrieben. Außerdem wird die Geschichte sowohl aus Sofias Sicht als auch aus der Sicht von Maximilian erzählt, was mir zusätzlich gefallen hat. Das gibt Einblicke in seine Gefühle und Gedanken, man versteht dadurch besser, warum er so handelt. Die Handlung enthält Mystery-Elemente, welche das Lesen spannend gestaltet. Es gibt Wendungen und viele Hinweise.

Was mir nicht gefällt, ist, dass die Beziehung zwischen Sofia und Maximilian sich etwas zu schnell entwickelt. Gefühle, Nähe und Vertrauen wirken ein bisschen unrealistisch. Außerdem Alva bleibt ziemlich blass als Figur. Man erfährt wenig von ihr, wenig Rückblick und Hintergrund. Manche Nebencharaktere könnten tiefer ausgearbeitet sein.