Barbie

Barbie -DVD-Cover

„Sie ist alles . Er ist nur Ken.“

Die Barbies (und Kens) leben ein perfektes Leben in Barbie-Land. Die Häuser, die Autos, die Strände, die Kleidung. Es gibt keinen Tag, der nicht perfekt ist. Ein pinker Traum von jedem kleinen Mädchen.

Doch als Barbie (Margot Robbie „I Tonya“) sich frägt wie es wäre tot zu sein merkt sie das etwas aus dem Gleichgewicht geriet. Barbie-Land ist zu perfekt um über den Tod nachzudenken. Die Angst vor dem alt werden verschafft ihr Albträume. Unsicherheiten wie Cellulite oder Plattfuß sind wie aus dem Nichts da und zerstören ihre Vorstellung und Erwartungen vom Leben in Barbie-Land. Dazu kommt auch noch das sie von einem kleinen Mädchen in der echten Welt dort draußen träumt.

Sie beschließt sich auf den Weg in die echte Welt zu machen um herauszufinden wer dieses Mädchen ist und woher dieses Fremde Gefühl von Unsicherheiten herkommt. Und Ken (Ryan Gosling Oscar-nominiert für seine Rolle als Ken, „La La Land“, „Wie ein einziger Tag“) ist auch noch mit dabei.

Dieser Film handelt nicht um eine eine blonde, schlanke, perfekte Puppe, die des patriarchalem Idealbild entspricht! Dies ist ein Film über eine Frau die lernt sich selbst zu akzeptieren und wie es ist ein Mensch zu sein. Dieser Film ist ebenso sehr Gesellschaftskritisch, aber zeigt somit woran wir noch arbeiten müssen gemeinsam. Wir Menschen finden uns wieder in einer Barbie (oder einem Ken) und erkennen, genauso wie Barbie, wie es ist ein Mensch zu sein. Es geht um uns.

Greta Gerwig (oscar-nominiert für „Lady Bird“) hat ein Film gemacht der die Gefühle, nicht nur von mir, sondern auch von jeder Frau beschreibt und bildlich zeigt. Sie hat es geschafft Komödie und Gesellschaftskritik meisterlich in ein Film zu packen und dabei das Gleichgewicht zu behalten.

„Barbie“ erinnert uns daran, das wahre Stärke nicht in Perfektion liegt, sondern darin, sich selbst anzunehmen – und lädt uns zugleich ein, über Rollenbilder, Erwartungen und das Menschensein nachzudenken.

Avatar: The Way of Water

DVD-Cover: The Way of Water

Nach „Avatar: Aufbruch nach Pandora“ (2009) kam, über ein Jahrzehnt später, „Avatar: The Way of Water“ (2022) in die Kinos. James Cameron liefert diesmal neue Einblicke in Pandora: die Unterwasserwelt.

Die Geschichte setzt viele Jahre nach den Ereignissen des ersten Teils an: Jake Sully und Neytiri haben mittlerweile eine Familie gegründet. Sie leben glücklich mit ihren Kindern Neteyam, Lo’ak, Tuk und ihrem adoptierten menschlichen Sohn Spider. Doch ihr friedliches Leben wird bedroht, als die Soldaten der RDA nach Pandora zurückkehren. Unter der Führung des wiederbelebten Colonel Quaritch, dessen Bewusstsein in einen Avatar-Körper übertragen wurde, setzt die RDA alles daran, die Kontrolle über Pandora zu erlangen. Um seine Familie zu schützen, flieht Sully mit seiner Familie aus ihrer Heimat im Dschungel und sucht Zuflucht beim Meeresvolk der Metkayina. Dort müssen sie sich an die neuen Lebensweisen anpassen und geraten immer wieder in Konflikt mit den Einheimischen.

Doch selbst in der neuen Heimat bleibt ihnen der Krieg nicht erspart…

Wie schon sein Vorgänger beeindruckt The Way of Water mit atemberaubenden CGI. Besonders die Unterwassersequenzen lassen die Welt von Pandora lebendiger wirken als je zuvor. Die Liebe zum Detail ist in jeder Szene spürbar, sei es in der Gestaltung der Meeresbewohner oder in der Bewegung des Wassers. Auch der neue Soundtrack von Produzent Simon Franglen, wurde dem ursprünglichen Komponisten James Horner(†) mehr als gerecht.

Deshalb ist “Avatar: The Way of Water” all jenen zu empfehlen, die sich gerne in eine unerforschte Welt ziehen lassen, um den Alltag für ein paar Stunden zu vergessen.

Und es bleibt spannend, denn Ende dieses Jahres soll bereits der dritte Film „Avatar: Fire and Ash“ in die Kinos kommen!

Azubitipp verfasst von Emma Bringmann

Spider-Man: No Way Home

Spider-Man: No Way Home

Nach seinem Sieg über den Schurken Mysterio kehrt Spider-Man nach New York zurück, wo er erfährt, dass Mysterio vor dessen Tod ein Video ins Internet gestellt hat, in welchem er der Welt sagt, dass Spider-Mans geheime Identität Peter Parker ist. Deshalb schwingt sich Peter zu seinem Bekannten, den Zauberer Dr. Strange, um mit Hilfe eines Zaubers alle vergessen zu lassen, dass er Spider-Man ist. Dabei geht allerdings etwas schief, weshalb jetzt Schurken aus anderen Universen, welche die Identität von Spider-Man kannten, in dieses Universum erschienen. Nachdem Spider-Man diese einfängt, erfährt er, dass die meisten von diesen Schurken bei einem Kampf gegen die Spider-Men in ihren eigenen Universen gestorben sind. Nun ist Spider-Man unseres Universums dazu entschlossen, die Schurken von ihren körperlichen und geistigen Krankheiten zu heilen und sie gesund in ihre Universen zurückzuschicken, damit sie nicht durch ihren Spider-Man sterben müssen. Dafür bleibt ihm allerdings nicht viel Zeit, da das Multiversum wegen der Anwesenheit der Schurken in Gefahr gerät, zusammenzubrechen und Dr. Strange versucht, die Schurken auch ohne Heilung wieder zurückzuschicken. Peter wird bei seinen Bemühungen von seinen beiden Schulfreunden und seiner Tante unterstützt und als die Lage aussichtslos erscheint, kriegt er auch noch die Hilfe von zwei unerwarteten Verbündeten.

Dieser Film überzeugt mit seiner spannenden und amüsanten Stimmung und viel Action. Mir hat es großen Spaß gemacht, die Interaktionen zwischen Peter und den Schurken mitzuverfolgen.