Die Mitternachtsbibliothek

Buchcover: Die Mitternachtsbibliothek

Matt Haig

Seid dem 13. August 2020 entführt Matt Haig Lesende in eine magische Bibliothek zwischen Leben und Tod, in der die Protagonistin Nora Seed die Chance bekommt, alternative Versionen ihres Lebens auszuprobieren.

Das Buch hat eine sehr einfühlsame Darstellung von Depression und Sinnsuche, ohne dabei klischeehaft zu sein. Haigs klare und zugleich poetische Sprache macht es angenehm, sich mit Nora zu identifizieren und über die eigenen Lebensentscheidungen nachzudenken. Die Geschichte regt dazu an, den Blick auf das eigene Leben zu ändern und wertzuschätzen, was man hat.

Besonders beeindruckend ist, wie das Buch Hoffnung vermittelt, ohne die dunklen Seiten des Lebens zu verharmlosen. Die philosophischen Fragen rund um Glück, Zufriedenheit und Selbstverwirklichung werden spannend verpackt und regen zum Nachdenken an.

Insgesamt ist „Die Mitternachtsbibliothek“ eine inspirierende Lektüre für alle, die sich mit Sinnfragen beschäftigen und bereit sind, ihr Leben aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Ein warmherziger, tröstlicher Roman, der lange nachwirkt.

„Die Mitternachtsbibliothek“ hat mich echt zum Nachdenken gebracht, da es ein berührender und tiefgründiger Roman ist.

 Die Geschichte von Nora, die zwischen Leben und Tod in einer besonderen Bibliothek steckt und verschiedene Leben ausprobieren kann, fand ich richtig spannend. Man merkt schnell, wie viel sie mit sich selbst zu kämpfen hat und wie schwer es manchmal ist, zufrieden zu sein.

Persönlich hat mir gefallen hat, dass das Buch zeigt, dass man nicht alles perfekt haben muss, um glücklich zu sein. Oft sind es die kleinen Dinge, die wichtig sind. Ich konnte mich gut in Nora hineinversetzen, weil jeder mal Phasen hat, in denen man denkt, das Leben läuft nicht so, wie man will.

Das Buch ist einfach zu lesen und trotzdem berührend – genau richtig, um sich mal zurückzulehnen und trotzdem über wichtige Themen nachzudenken. Für mich war das Buch eine Erinnerung, mehr auf mich selbst zu achten und dankbar zu sein für das, was ich habe.

Ich kann „Die Mitternachtsbibliothek“ wirklich jedem empfehlen, der mal einen anderen Blick auf sein Leben werfen will. Für mich war es eine klasse Mischung aus Spannung und wichtigen Gedanken.

„One Exit – Verloren im Untergrund“ von „darkvictory“

Buchcover "One Exit"

Diese Geschichte stammt aus der Feder des deutschen YouTubers „darkvictory“, der Creator der Webserie TubeClash.

Die Hauptfigur dieses Romans ist der 15-jährige Fabiu, der aus unbekannten Gründen zusammen mit acht anderen Jungen in einem entgleisten, brennenden Zug in der Londoner U-Bahn erwacht.

Sie sind Teil einer Evakuierungsmaßnahme namens SEED, das Kinder und Jugendliche im Untergrund vor dem großen Krieg in Sicherheit bringt. Ob das aber auch wirklich stimmt?

Während sich der Tunnel immer weiter mit Rauch füllt, beginnt ein Wettlauf mit der Zeit.

Fabiu und die anderen Jungen suchen nach Antworten, vor allem aber, wie sie alle dort lebend herauskommen sollen…

Ich bin auf diese Geschichte durch Zufall gestoßen, darkvictory kenne ich aus der oben genannten Webserie.

Als ich angefangen hatte, den Roman zu lesen, konnte ich ihn nicht mehr aus der Hand legen, da er mich so gefesselt hatte.