Rebekka Endler
Das gesellschaftsbezogene Sachbuch „Witches, Bitches, It-Girls“ von Rebekka Endler erschien im Mai diesen Jahres unter dem Rowohlt Verlag als gebundenes Buch mit einem Gemälde von Helen of Troy auf dem Cover.
Über 464 Seiten hinweg führt das Buch durch die verschiedenen Epochen der Menschheitsgeschichte und den Schicksalen der Frauen darin. Wie wir Tag für Tag das Patriachat aufrechterhalten, wird in diesem Werk erschreckend simpel erklärt.
Von Pandoras Büchse bis zu Cancel-Culture lässt Rebekka Endler nichts unbeleuchtet und auch nicht ihre bisherigen Erfahrungen als Autorin eingebracht. Dieses Buch ist für alle, die es mögen, gleichzeitig informiert und unterhalten zu werden. Man ist nicht überrascht, doch geschockt gleichzeitig, was das Patriachat in der Vergangenheit schon alles angerichtet hat und was es weiter anrichten wird.
Mir hat das Buch gerade deshalb gefallen, da es auch unbekanntere Geschichten von Frauen aufgreift, die vorher nie wirklich eine Stimme geboten bekommen haben. Durch Rebekka Endlers sympathische Art zu schreiben bleibt man gerne beim Lesen aktiv und kann sich nicht langweilen.

